Europa-News für Sachsen
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Auch in diesem Jahr hält mit Beginn der Adventszeit das traditionsreiche bergmännische Weihnachtsbrauchtum aus dem Erzgebirge Einzug in Brüssel. Vom 20. bis 23.11.2025 lud die Vertretung des Freistaates Sachsen bei der Europäischen Union erneut Besucherinnen und Besucher zum 17. Erzgebirgischen Weihnachtsmarkt ein.
(WH) Bereits am 19. November wurde der Markt feierlich eröffnet: Der Vorsitzende der Deutschen Delegation im Europäischen Ausschuss der Regionen (AdR), Mitglied des Sächsischen Landtags und Staatsminister a. D. Thomas Schmidt schritt gemeinsam mit den Partnerregionen Liberec und Niederschlesien sowie dem Leiter der Landesvertretung, Kai Mindel, zum traditionellen Stollenanschnitt, der symbolisch den Start des Weihnachtsmarktes markiert. Rund 300 Gäste folgten der Einladung zum Auftakt und erlebten einen in Brüssel einzigartigen Abend.
An den folgenden Tagen sorgten – neben winterlichen Temperaturen – klassische erzgebirgische Handwerkskunst wie Schwibbögen, Nussknacker und Weihnachtspyramiden sowie der Duft von Glühwein und Räuchermännchen für eine festliche Stimmung. Musikalisch begleitete das Erzgebirgsensemble Aue die Veranstaltung und trug zur besonderen weihnachtlichen Atmosphäre bei.
Wie in den Jahren zuvor präsentierte der Weihnachtsmarkt eine vielfältige Auswahl an traditionellem erzgebirgischem Kunsthandwerk. An liebevoll dekorierten Ständen stellten unter anderem Spielzeug-, Handschuh- und Bürstenmacher ihre Arbeit vor und gaben Einblicke in ihre Kunstfertigkeiten und luden zum vorweihnachten Einkaufserlebnis ein. Kulinarische Klassiker wie der berühmte Stollen rundeten das Angebot ab.
Wie schon in den vergangenen Jahren trat der Freistaat Sachsen gemeinsam mit seinen Partnerregionen Liberec (Tschechien) und Niederschlesien (Polen) auf, die an eigenen Ständen regionale Handwerkskunst präsentierten.
Seit 2005 begeistert der Erzgebirgische Weihnachtsmarkt eine stetig wachsende Zahl internationaler und lokaler Besucher und hat sich in Brüssel zu einem wichtigen, wiedererkennbaren Markenzeichen des Freistaates Sachsen entwickelt.
»All for one. One for all.« Sächsischer MPK-Vorsitz geht zum 01.10.2025 auf Rheinland-Pfalz über – Staffelstabübergabe auch in Brüssel.
Kai Mindel von der Vertretung des Freistaates Sachsen bei der EU hat seinem rheinland-pfälzischen Kollegen Dr. Hanno Pfeil symbolisch den Vorsitz des Arbeitskreises der Leiter der Landesvertretungen in Brüssel übergeben. Dieser geht traditionell mit dem Wechsel des MPK-Vorsitzes, den Sachsen bis 30.09.2025 innehat, auf das neue Vorsitzland über. Im Brüsseler Arbeitskreis kommen die Leiterinnen und Leiter aller deutschen Landesvertretungen bei der EU im informellen Rahmen zusammen, stimmen sich über aktuelle europäische Politiken wie derzeit den Vorschlag der Europäischen Kommission zum Mehrjährigen Finanzrahmen 2028 - 2034 und notwendige Strategien ab und informieren sich gegenseitig über aktuelle Entwicklungen in den Bundesländern. Alles Gute und besten Erfolg den Kolleginnen und Kollegen der Vertretung des Landes Rheinland-Pfalz bei der EU!
Am 11.07.2025 feierte die flämische Sprachgemeinschaft ihren Nationalfeiertag, den sogenannten Flandern-Tag. Dieser Tag erinnert an die historische Schlacht der Goldenen Sporen im Jahr 1302, die nicht nur ein militärischer Sieg war, sondern auch als Symbol für Selbstbestimmung und den Wert von Legitimität und Vertrauen gilt.
(WH) Herzlichen Glückwunsch zum Flandern-Tag! Der Freistaat Sachsen gratuliert der flämischen Sprachgemeinschaft herzlich zu ihrem Feiertag und blickt auf eine enge und erfolgreiche Partnerschaft mit der Region zurück. Die Beziehungen zwischen Sachsen und Flandern sind geprägt von Vertrauen, Innovation und gemeinsamen Zielen.
Am Vorabend des Feiertags, dem 10. Juli, überbrachte der Leiter der Vertretung des Freistaates Sachsen bei der EU, Kai Mindel, herzliche Grüße von Ministerpräsident Michael Kretschmer. Flandern und Sachsen teilen die Vision, gemeinsam Lösungen für globale Herausforderungen zu entwickeln. Die bereits bestehende Zusammenarbeit im Bereich der Mikroelektronik wird nun durch neue Initiativen in der Wasserstofftechnologie ergänzt.
Ein besonderes Highlight in den Beziehungen zwischen Sachsen und Flandern wird die Auswärtige Kabinettssitzung im November 2025 sein, im Rahmen derer sich die Innovationsbeiräte beider Regionen treffen werden, um den Austausch weiter zu vertiefen und konkrete Projekte voranzutreiben. Diese Treffen unterstreichen die Bedeutung der bilateralen Zusammenarbeit für die Zukunft Europas.
Die enge Verbindung zwischen Sachsen und Flandern ist ein Beispiel für die Stärke regionaler Partnerschaften in Europa. Der Flandern-Tag 2025 ist daher nicht nur ein Anlass zum Feiern, sondern auch ein Symbol für die gemeinsame Gestaltung einer starken und innovativen sowie europäischen Zukunft.




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