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Europa-News für Sachsen

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(© LV Bxl)

Berichterstatter-Austausch: v. r. n. l.: AdR-Mitglied Thomas Schmidt gemeinsam mit dem Schattenberichterstatter Martijn van Gruijthuijsen (Regionalminister aus dem niederländischen Nordbrabant), Machteld van Dijk Broberg (Nordbrabant) sowie stv. Leiter Christopher Lang (Sachsen) bei einem Austausch mit Vertreterinnen und Vertretern aus Wissenschaft und Forschung in der Landesvertretung.

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(© LV Bxl)

Abgeordneten-Austausch: v. l. n. r.: Dr. Gesa Busche (Sächsisches Staatsministerium für Infrastruktur und Landesentwicklung), AdR-Mitglied Thomas Schmidt, MdEP Matthias Ecke, Frank Bösenberg (Direktor Silicon Saxony), Bengt Beyer (Ständige Vertretung der Bundesrepublik Deutschland bei der EU).

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(© LV Bxl)

Halbleiter-Regionen: Gespräch mit Vertreterinnen und Vertretern der Brüsseler Büros aus Helsinki, Steiermark, Tampere, Katalonien, Nordbrabant, Piemont und Sachsen.

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Stakeholder Consultation: v. l. n. r.: Zeno Tornasi (Generaldirektion CONNECT), Thomas Wobben (Abteilungsleiter im AdR), AdR-Mitglied Thomas Schmidt und Schattenberichterstatter Martijn van Gruijthuijsen (Regionalminister aus dem niederländischen Nordbrabant).

Im Rahmen seiner Berichterstattung zum Europäischen-Chips-Gesetz 2.0 (ECA 2.0) im Europäischen Ausschuss der Regionen (AdR) reiste Staatsminister a. D., MdL Thomas Schmidt, für zwei Tage nach Brüssel, um mit verschiedenen Akteuren über den Vorschlag der Europäischen Kommission ins Gespräch zu kommen.

(LD) Der Vorschlag zum ECA 2.0 zielt auf eine Stärkung der europäischen Halbleiter-Wertschöpfungsketten, die Förderung fortgeschrittener Technologien, eine stärkere Nachfrageseite sowie bessere Investitions- und Genehmigungsbedingungen und resilientere Lieferketten. Damit knüpft der ECA 2.0 an das erste Europäische-Chips-Gesetz von 2023 an, welches insbesondere den Ausbau europäischer Produktionskapazitäten und die Mobilisierung von Investitionen zum Ziel hatte.

Begleitet wurde Thomas Schmidt von Frank Bösenberg, Direktor von Silicon Saxony, dem sächsischen Branchennetzwerk für Halbleiter, Mikroelektronik und IT. Auf dem Programm standen Gespräche mit Abgeordneten des Europäischen Parlaments, Vertretern des Bundes und der EU-Kommission sowie ein Austausch mit der stellvertretenden Ständigen Vertreterin Irlands bei der Europäischen Union, Cáit Moran. Darüber hinaus fanden Gespräche mit Vertretern europäischer Halbleiterregionen sowie aus Forschung und Wissenschaft statt.

In den Gesprächen wurde insbesondere die Bedeutung der Regionen für die Entwicklung der europäischen Halbleiterindustrie herausgestellt. Schwerpunkt waren die im ECA 2.0 vorgesehenen »European Semiconductor Regions of Excellence« – Regionen mit besonderer Bedeutung für den Halbleiterstandort Europa. Diskutiert wurden insbesondere die Kriterien für die Auswahl der Regionen sowie die Bedeutung der vorgesehenen Kennzeichnung. Im Mittelpunkt der Diskussionen standen die Finanzierungsoptionen strategischer Investitionen vor dem Hintergrund des künftigen Mehrjährigen Finanzrahmens, die Beschleunigung der Überführung von Forschungsergebnissen in die Industrieproduktion (From LAB to FAB), die Entwicklung von Leuchtturmprojekten für Forschung und Industrie, die Beschleunigung von Genehmigungsverfahren und die Unterstützung von Kleinen und Mittleren Unternehmen.

Den Abschluss der zweitägigen Gesprächsreise nach Brüssel bildete eine hybride Stakeholder-Konsultation mit interessierten Akteuren, an der rund 70 Teilnehmer ihre unterschiedlichen Perspektiven und Anliegen zum ECA 2.0 einbrachten.

Thomas Schmidt war bereits zum ersten Europäischen-Chips-Gesetz als Berichterstatter im AdR tätig. Aus der damaligen Stellungnahme ging die European Semiconductor Regions Alliance (ESRA) hervor, der mittlerweile 42 Regionen aus Europa angehören.

© Dorien Van der Eecken Photography

Am 11.07.2025 feierte die flämische Sprachgemeinschaft ihren Nationalfeiertag, den sogenannten Flandern-Tag. Dieser Tag erinnert an die historische Schlacht der Goldenen Sporen im Jahr 1302, die nicht nur ein militärischer Sieg war, sondern auch als Symbol für Selbstbestimmung und den Wert von Legitimität und Vertrauen gilt.

(WH) Herzlichen Glückwunsch zum Flandern-Tag! Der Freistaat Sachsen gratuliert der flämischen Sprachgemeinschaft herzlich zu ihrem Feiertag und blickt auf eine enge und erfolgreiche Partnerschaft mit der Region zurück. Die Beziehungen zwischen Sachsen und Flandern sind geprägt von Vertrauen, Innovation und gemeinsamen Zielen.

Am Vorabend des Feiertags, dem 10. Juli, überbrachte der Leiter der Vertretung des Freistaates Sachsen bei der EU, Kai Mindel, herzliche Grüße von Ministerpräsident Michael Kretschmer. Flandern und Sachsen teilen die Vision, gemeinsam Lösungen für globale Herausforderungen zu entwickeln. Die bereits bestehende Zusammenarbeit im Bereich der Mikroelektronik wird nun durch neue Initiativen in der Wasserstofftechnologie ergänzt.

Ein besonderes Highlight in den Beziehungen zwischen Sachsen und Flandern wird die Auswärtige Kabinettssitzung im November 2025 sein, im Rahmen derer sich die Innovationsbeiräte beider Regionen treffen werden, um den Austausch weiter zu vertiefen und konkrete Projekte voranzutreiben. Diese Treffen unterstreichen die Bedeutung der bilateralen Zusammenarbeit für die Zukunft Europas.

Die enge Verbindung zwischen Sachsen und Flandern ist ein Beispiel für die Stärke regionaler Partnerschaften in Europa. Der Flandern-Tag 2025 ist daher nicht nur ein Anlass zum Feiern, sondern auch ein Symbol für die gemeinsame Gestaltung einer starken und innovativen sowie europäischen Zukunft.

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